Yoga-Samstag: Staune über Dich selbst

27.06.2020- 09.30 bis 11.30

„Die Menschen machen weite Reisen um zu staunen über die Höhe der Berge, über die riesigen Wellen des Meeres, über die Länge der Flüsse, über die Weite des Ozeans und über die Kreisbewegungen der Sterne.
An sich selbst gehen Sie vorbei, ohne zu staunen“
(Augustinuns von Hippo, 4 Jhd)

Die ersten Flieger sind gerade vollgepackt gestartet. Ich lade Dich in dieser ausgedehnten Yogaeinheit ein, das Geschenk Deines Körpers und Deines Geistes zu entdecken. Dankbar zu sein für das was ist und aus dieser Haltung heraus vielleicht langsam in die Selbstliebe zu finden. Denn die Selbstliebe, so vorhanden, ist Ausdruck inneren Erfülltseins.

Wir haben 2 Stunden Zeit für ein Ankommen um mit Atemübungen, neugierig die Innenwelt zu wecken, uns zu fokussieren und zentrieren.
In einer dynamischen Asanapraxis staunen wir über unseren Körper und seine Fähigkeiten.
Das Ende wird ruhig. mit wohltuenden Dehnungen gleiten wir in die Schlussentspannung.

Die Plätze sind auf 6 limitiert aufgrund der Abstandsregelungen. Bei schönem Wetter können wir im wunderbaren Garten üben, da gibt es dann mehr Platz.

Bitte bringe auf jeden Fall Matte und Deine Hilfsmittel mit.
Anmeldung bitte per Nachricht oder Mail an mich.

WO: GesundheitsHaus Impuls, Otto-Hahn-Straße 23, Maichingen

Uhrzeit: 09.30 bis 11.30, Kosten 25 Euro. Mit Bezahlung ist Dein Platz sicher.

New Teachers Sequencing Training 01.-03. Mai 2020 Idogohaus Stuttgart

Bring Deine Yogastunden auf ein profesionelles Level!

Du hast gerade frisch die Ausbildung fertig und möchtest motiviert durchstarten, endlich unterrichten. Oder Du unterrichtest schon, bist noch unsicher, ob Du alles gut genug machst?
Du fragst Dich, wie Du 60, 75 oder 90 Minuten füllst, ohne dass die Teilnehmer sich langweilen oder mit rotem Kopf zusammenbrechen? Du fragst Dich, was Du jede Woche für Themen bringst, wie Du jede Stunde neu planst, oder nicht? Vinyasa Flow oder Peakposen? Wie baust Du das auf?
Wie Du mit Verletzungen und Einschränkungen umgehst und zielgruppenorientiert unterrichten kannst? Business Yoga, Early Bird, im Yogastudio, in Volkshochschulen, etc? Jede Zielgruppe ist speziell und mit einem klugen Aufbau, kannst du jederzeit darauf eingehen.

Inhalt:
Du lernst, wie Du die häufigsten Fehler bei der Stundenplanung vermeidest und sinnvoll variable Stundenformate kreierst, die Du jederzeit an alle Level anpassen kannst.
Wie zu deine Stunden zielgruppenspezifisch abwandeln kannst und wie du über mehrere Wochen Stunden planen kannst oder jedes Mal neu anzusetzen und Dich vor dem Yogalehrer-Burnout zu bewahren.
Warum es keinen Sinn macht, fertige Sequenzen aus Büchern zu übernehmen oder sich in Programmen zusammenzuklicken.
Warum es ganz großen Sinn macht, die Anatomie und die verschiedenen Bewegungsachsen- und Ebenen zu verstehen um Positionen abzuwandeln und klug aufzubauen.
Wie Du Stunden nach Themen aufbaust (Rücken, Schulter, Hüfte, Senioren, Prenatal etc,)
Wie Du Workshops und Retreats planst und individuell und flexibel an die Gruppe anpassen kannst.
Wir erarbeiten gemeinsam Beispielsequenzen anhand der wichtigsten Beispiele und Formate im Hatha-Vinyasa Stil, die Du direkt in Deinen Stunden umsetzen und anwenden kannst.
Ich zeige Dir anhand meiner inzwischen großen Erfahrung Beispiele auf von Do’s und Don’ts und gebe Tipps weiter, die ich mir in meiner jahrelangen Erfahrung angeeignet habe. Wie der Sonnengruß schon die erste Schwierigkeit sein kann.
In Kleingruppen übst du unter meiner Begleitung bestimmte Sequencing-Techniken und wie Du Stunden von simpel bis komplex variieren kannst, je nach Zielgruppe und Zusammensetzung. Wie Du Teilnehmern ein Aha-Erlebnis bescheren kannst, wenn Asanas auf einmal doch klappen.
Warum „Herzöffner“ nicht unbedingt immer die beste Wahl sind.

Jede Stunde ist Mixed Level, egal was draufsteht!

Wer bin ich?
Schon in meiner ersten Ausbildung war ich fasziniert von den Möglichkeiten des Aufbaus von sinnvollen Yogastunden, welche Logik dahintersteckt und wie gut es sich anfühlt, wenn eine Stunde gut strukturiert ist. Dies geben mir auch immer wieder Teilnehmer als Feedback und auch Kollegen kommen gerne in meine Stunden.
Seit mehreren Jahren unterrichte ich vorwiegend eigene Gruppen in und um Stuttgart und habe auch in diversen Studios unterrichtet, sowie bereits mehrere Retreats im In- und Ausland geleitet.
Angefangen von Firmen Yoga in der Mittagspause, Haus der Familie, Yoga auf der Wiese, Gruppen in Böblingen, Maichingen, Stuttgart, habe ich wirklich schon vieles gesehen und erlebt und mein Wissen und meine Leidenschaft für den logischen und sinnvollen Aufbau von Yogastunden durch diese Erfahrungen immer weiter verfeinert. Es ist mir ein Herzensthema und ich brenne mit Leidenschaft dafür und freue mich riesig, es an Dich weiterzugeben und aus meinem großen Erfahrungskästchen zu plaudern.

ABLAUF:
Tag 1
BASIC TEMPLATE (Anfang, Hauptteile, Abschluss einer Stunde)
Am Morgen gemeinsame Praxis, danach Reflexion und Analyse der Sequenz in Kleingruppen. Anwendungsfelder und Variationen, die häufigsten Fehler, Fragen und gemeinsame Beispiele, Erarbeiten von Beispielstunden.
Abschluss: gemeinsame Yoga Nidra Praxis

Tag 2
PEAK POSE (Aufbau, Steigerung, Abwandlung)
Gemeinsame Praxis, Reflexion und Analyse. Schwerpunkte wie Backbends, Twists, Splits, Armbalancen, Variationen, Erarbeiten von Beispielstunden.
Abschluss: gemeinsame Yin oder Nidra Praxis
Tag 3
TEACH WHAT YOU SEE
Geplant ist eine Observation einer Live Klasse am Morgen, danach Besprechung des Ablaufs, der realen Teilnehmer, was angepasst und abgeändert wurde.
Wie reagiere ich auf unbekannte, neue Teilnehmer, wie erkenne ich Über- oder Unterforderung. Wie kann ich spontan Dinge aus der Stunde aufgreifen und vertiefen oder für die nächste Woche einbauen etc.
DO’s and DON’ts (was solltest Du niemals in offenen Stunden unterrichten oder tun)
ALLGEMEINES: Wie bereite ich meine Skripte vor, wann schaue ich drauf, wo stehe ich, demonstriere ich, wenn ja, wann und was? Den Einsatz von Hilfsmitteln und alle Fragen, die Dir noch auf der Seele brennen und wir nicht behandelt haben.
Ich möchte die Fortbildung an Deine Wünsche und Fragen anpassen, damit Du danach mit einem guten und sicheren Gefühl unterrichten gehst. Ich stehe auch gerne danach noch für eine Deiner Sequenzen als Mentor zur Verfügung, falls nach dem Training noch Fragen offen sind.

Termin:
Freitag 1. Mai bis Sonntag 3. Mai
Beginn jeweils 09.30 bis 17.00 (Mittagspause ca 12.30 bis 14.00)
Idogohaus
Böheimstrasse 47/1
70199 Stuttgart

Anmeldung: hallo@sohra-yoga.de
Kosten: 290,– Euro Frühbucher bis 15.03.2020. Danach 330,–

 

15.2. 2020 Yoga Intensiv – Stabilität und Ruhe finden

 

Eine lose Reihe, längerer Yogastunden jeweils Samstag.

Thema diesen Samstag: Wie kann ich Stabilität im Alltag finden, Stress bewältigen und lernen, in meiner Kraft zu bleiben?

Eine längere Praxis von 2 Stunden mit Pranayama, Meditation, Asana. Zeit um Deine Praxis zu vertiefen, neues auszuprobieren.
Dynamische Asanapraxis mit Schwerpunkt auf Stabilität und die Kraft der Körpermitte,
Eine lange Schlussentspannung um in die Ruhe einzutauchen.
Ich gebe individuelle Hilfestellungen und Optionen. Wir passen die Praxis für Dich an und jeder kann in seinem Level üben. Egal ob Du regelmäßig zum Yoga kommst oder gerade jetzt die Zeitlücke findest.

Kosten 25 Eur.
Anmeldung bitte per Email: hallo@sohra-yoga.de

Endless Summer Herbstretreat Schwarzwald

Der großartige Sommer hat uns noch in den Schwarzwald begleitet und die Landschaft in goldgelbe Farben getaucht. Bereits zum 5. Mal waren wir hier und 2019 kommen wir wieder.

Ein Wochenende Zeit für Dich, Deine Praxis. Stille, Natur, leckeres Essen und einfach mal Abschalten.

Yoga ist nichts für mich?

Ist Yoga was für mich

Hörst Du das auch immer wieder wenn Du Freunde oder den Partner mal ins Yoga mitnehmen möchtest?

Ich höre es ständig. Und oftmals sind es einfach Vorurteile oder Ängste, die da mitschwingen.

Bei Männern gerne: Ich bin nicht flexibel genug (und könnte mich vor den Frauen blamieren), oder allerlei andere Ausreden. Klar ist – nicht Jedem taugt Yoga. Ich versuche nicht zu missionieren. Aber oftmals liegt es vielleicht auch am falschen Einstieg.

Ich erinnere mich, als ich Snowboarden lernte. Als leidlicher Skifahrer habe ich vor über 20 Jahren beschlossen: Jetzt werde ich cool. Ich  machte einen kompletten Kurs, eine Woche lang von der Pike auf.

Wir sind am Kinderhang gerutscht ohne Bindung, quasi ohne Neigung sind wir auf den Brettern gestanden. Und nach einer Woche bin ich ziemlich souverän die Hänge von St. Anton heruntergeschwungen.

Kennst Du auch  Skifahrer, gute Skifahrer, die meinen, das mal eben an einem Nachmittag auszuprobieren? Kann ja nicht so schwer sein. Und die dann natürlich nur auf dem Hintern sitzen und nach 1 Stunde sagen: Snowboarden ist scheisse…

Was das mit Yoga zu tun hat?

Na? Einmal den Kollegen (Partner… ) in der Level 2 Stunde dabeigehabt, (weil man ja doch schon ziemlich sportlich ist, das Ego erlaubt keine Basic Stunde) oder bei einem Lehrer, dessen Stil/Nase  nicht so sein/ihr Fall ist, kann einem natürlich den Einstieg vermiesen.

Mit der Atmung kommt man kaum hinterher, der Fuss will nicht zwischen die Hände und überhaupt was sind das alles für komische Namen?

Der richtige Einstieg ins Yoga

Deshalb ermutige ich jeden, es doch einfach nochmals zu probieren. Bei mir, bei meinen wunderbaren Kollegen, mit online Videos, was auch immer.

Give it a try.

Und nach 5-10 Stunden bilde Dir die Meinung nochmals oder wedle die Hänge herunter, respektive fließe souverän durch deine Sonnengrüße

Ski Heil!

Wo?

Mittwochs 11.45-12.15 Lunch-Break-Yoga  im GYM24, Böblingen-Hulb
Donnerstags 12.15 bis 13.00 Lunch-Break-Yoga im GYM24, Böblingen-Hulb
Donnerstags, 18.15-19.30 Haus der Familie, Bad CannstattFreitags, 18.-19.30 Vinyasa 1-2, Yoga13, Marienplatz
Samstags, 09.30-10.45 Yoga Basic, Yoga13, Marienplatz

Sonntags, 10.00-11. 00Yoga für alle Level, Generationenhaus, Erwin-Schöttle-Platz

Weitere Infos und Anmeldung

sonja@business-yoga-hulb.de

Aus der Mitte? Treat Your Buddha Belly – Tipps für eine gesunde Mitte

Kennst Du manchmal das Gefühl, dass Du Dich einfach nicht mehr wohlfühlst in Deiner Haut? Im wahrsten Sinne des Wortes. Augenringe werden stärker, kleine Pickelchen trüben das Hautbild? Aber auch so allgemein ein Gefühl der Unzufriedenheit, Trägheit. Manchmal auch die kleine wütende Faust im Bauch? Ein Stein, der dort offenbar liegt? Dinge schlagen dir auf den Magen? Völlegefühl nach dem Essen oder Du fühlst Dich aufgebläht?

Unser gesamtes Zentrum, die Mitte ist so vielschichtig und sensibel, dass es sich lohnt, ihm etwas mehr Liebe und Zuwendung zu schenken.

Im Yoga können wir gezielt mit kräftigenden oder entspannenden Übungen viel bewirken. Mit unserer Ernährung und Lebensgewohnheiten auch. Emotional betrachtet sitzt in der Mitte unser 3. Chakra, welches für Entscheidungsfreude, Mut und Selbstvertrauen steht. Ist es blockiert, fühlen wir uns oft müde, niedergeschlagen, unmotiviert.

Hier ein paar Tipps, die mich die letzten Wochen begleitet haben und aktuell auch Thema meiner Yogastunden sind.

Körperübungen für eine entspannte Mitte

Im Yoga können wir durch kräftigende, aber auch entspannende Übungen die Mitte einerseits stärken, aber auch dafür sorgen, dass sie sich entspannen kann. Nicht nur wir Frauen ziehen den ganzen Tag den Bauch ein, weil es besser aussieht. Auch die Männer stehen uns hier oft in nichts nach.
Beginne Deine  Yogaeinheit mit einer entspannenden, restorativen Übung,  atme einfach ganz entspannt in den Bauch hinein.

Restorative

Atmen

Spüre, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt. Begleite den Atem bis zu seinem Ende hinter dem Bauchnabel und nimm die natürliche Pause wahr. Beobachte dann, wie die Einatmung einsetzt. Wenn Du die Ausatmung verlängerst, so dass sie ca doppelt so lang wie die Einatmung wird, beruhigt sich das zentrale Nervensystem. Die Übung eignet sich auch wunderbar abends zur Entspannung, wenn Du Mühe hast, in den Schlaf zu finden.

Wenn Du mit Pranayama-Techniken vertraut bist, so helfen Kapalabhati und Agni Sara dem Feuer wieder auf die Sprünge.

Kräftigende Übungen für den Bauch, aber auch Rücken stärken die Mitte und geben uns Stabilität.

Lege Dich auf den Rücken, nimm einen Block zwischen die Oberschenkel. Falls keiner zur Hand, geht es auch ohne. Stell die Füsse auf, ziehe die Knie zu Dir heran und lasse sie langsam von rechts, nach links sinken. Immer kurz vor dem Boden wieder langsam anheben.

schräge Bauchmuskeln

Komm in den Vierfußstand und hebe jeweils diagonal Arm und Bein und ziehe dich weit auseinander. Halte den Bauch stabil und ziehe jeweils Knie und Ellbogen unter dir zusammen.

Halte im Sonnengruß die Planke mal für ein paar Atemzüge und spüre die Kraft in der Körpermitte.

Nährendes Essen

Gerade im Sommer essen wir oft rohe, kalte Speisen. Wir essen unregelmässiger und mehr vielleicht, weil die Verlockungen auf Straßenfesten oder beim Grillen groß sind und die Eisdiele liegt auch noch so geschickt auf dem Weg.

Im Sommer ist jedoch unser Verdauungsfeuer (Agni) am schwächsten. Auch wenn man es nicht denken mag. Wenn wir nun permanent kalte Salate, Eis, etc. essen kann es sein, dass wir dieses Feuer noch weiter schwächen. Natürlich gilt das nicht für alle und jede Konstitution ist individuell.

Gekochte, warme Mahlzeiten sind wesentlich bekömmlicher und leichter zu verdauen. Und eine Suppe ist schnell zubereitet. Reisnudeln, Kartoffeln, Zucchini, Kokosmilch, scharfer Currypaste etc. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Die Gewürze und die Wärme geben ein wohliges, zufriedenes Gefühl im Bauch. Okay, das war jetzt heute, weil es draussen wirklich eklig und regnerisch ist. Aber auch als Thai-Curry, oder auch mal nur in der Pfanne angebraten oder aus dem Backofen oder gedünstet wird Gemüse, gerade abends wesentlich bekömmlicher (oder auch vom Grill). Mediterran oder asiatisch gewürzt. Schnell und lecker.

Thaisuppe

Ein paar Streicheleinheiten

Lavendelöl (z.B. von Weleda) hat eine sehr wohltuende und entspannende Wirkung. Ein paar Tropfen auf den Bauch, mit sanften, kreisenden Bewegungen einmassieren und mit einem Tuch, Decke zudecken und mal ein paar Minuten nichts tun und entspannen. Auch das Smartphone empfehle ich hier ausser Reichweite zu legen, da permanenter Informationsfluss und Reaktionszwänge das Gegenteil von Entspannung bewirken.

Ich freue mich, wenn Dir der ein oder andere Tipp geholfen hat, zum Nachdenken angeregt hat und freue mich über Feedback oder weitere Fragen.

Take care of your Buddha-Belly

 

Yoga am Südheimer Platz

Open Air Yoga auf der Wiese am Südheimer Platz

Yoga am Südheimer Platz

Das war echter Wahnsinn. 40 Teilnehmer kamen zur ersten Open Air Yogastunde am Südheimer Platz 🙂 So schön. Unter dem Baum im Schatten, leichte Brise. Hoffentlich bleibt uns der Wettergott weiter treu.
Jeden Sonntag um 10h. Auf Spendenbasis.

P.S. Kinder sind willkommen, die haben nämlich auf dem Spielplatz einfach gespielt, während Mama und Papa yogiert haben.

Bring Deine Matte und Deine Freunde.

Sidebends

 

SIDEBENDS
Wenngleich dieses Bild in der Frische des Frühlings entstanden ist (es war richtig kalt, morgens um 9h  🙂 so ist jetzt die richtige Jahreszeit für Seitbeugen, auch Sidebends. Die warmen Temperaturen sind ideal, der Körper ist geschmeidig und wir können uns ausdehnen, drehen, strecken.

Seitbeugen dehnen die gesamte seitliche Partie des Rückens, der schrägen Bauchmuskeln. In sitzenden Positionen kommen noch die Beininnen- sowie Rückseiten hinzu. Der Körper fühlt sich danach wunderbar leicht und gedehnt an. Wir tasten uns Schritt für Schritt heran, und auch in schwierigeren Positionen kannst Du auf Deinem Level üben, Dich entwickeln und wachsen. Erkenne und nehme Dich an, bleib dran statt Kiesel zu kicken 🙂
Heute 02.06.2017// 18-19.30 Vinyasa 1-2 im Yoga13
Samstag, 03.06.2017 // 11-12.30 Vinyasa All im Yoga13 (Vertretung)
Ab Sonntag, 11.06.2017 immer um 10h auf dem Südheimer Platz Community Yoga.
Ich freu mich auf Euch

Yogaretreat im Schwarzwald

Auszeit vom Alltag – ein Wochenende in der Natur

Du möchtest mal für ein Wochenende abtauchen, den Alltag hinter dir lassen, Deine Yogapraxis vertiefen, mit gleichgesinnten ein entspanntes Wochenende erleben, lecker vegetarisch, bioregional essen?

Dann komm mit nach St. Georgen/Langenschilttach

Dich erwarten auf die Jahreszeit abgestimmte Yoga und Meditationseinheiten, eine Wanderung in der schönen Natur und Zeit für Rückzug.

Wir werden voll verpflegt, und für die Übernachtung gibt es in der direkten Umgebung des wunderschönen Yogaraumes preisgünstige Bauernhöfe, oder Pensionen. Adressen gibt es gerne von mir.

WANN: Freitag 06. Oktober bis Sonntag 8. Oktober 2017

Ablauf: Freitag nachmittag Ankommen, Tee, Obst, Gebäck und eine fliessende Yogapraxis zur Einstimmung.

Abends gemeinsames Essen.

Samstag: morgens Pranayama, Meditation, eine Asanapraxis und danach ausgedehntes Frühstück.

Wenn es das Wetter zulässt, gehen wir gemeinsam in der Natur laufen und kommen zum späten Mittagessen wieder.

Am späten Nachmittag gibt es eine entspannte Yin-Yoga Einheit oder Faszienrelease. Danach wieder gemeinsames Abendessen.

Sonntag: morgens Pranayama, Meditation, eine Asanapraxis und ausgedehntes Frühstück. Danach Abreise.

Kosten: Unterkünfte separat zu buchen (Fewos ab ca 35 Eur für 2 Personen).

Yoga&Vollverpflegung: 180,– Eur.

Wir gehen in die 3. Runde und die ersten Voranmeldungen sind schon da. Sicher Dir Deinen Platz und vor allem die Unterkünfte, da die Gegend um die Jahreszeit beliebt ist.

 

 

Was hat Weihnachten mit Yoga zu tun?

Geht es Dir auch so?

  • Stress
  • Geschenke
  • Familie
  • Hektik

In einer Woche ist Weihnachten und vielen graut davor. Abgesehen von der Hektik, noch alle Geschenke zu besorgen, Termine zu erledigen. Es gibt einen Spruch unter Yogis der da heisst „wenn Du glaubst, Du bist erleuchtet, verbringe ein paar Tage mit Deiner Familie“.
Nun, das mit der Familie ist bei mir Gottseidank kein tagelanger Besuchmarathon mit allerei Schwiegereltern, Nichten, Neffen, Cousins, Tanten etc. Ich feiere mit meinen Eltern und meinem Bruder. Der andere lebt in den USA und traditionell wird nach dem Essen geskyped und mit Opas Slibovic angestossen.

Wir gehen aber jedes Jahr in den Gottesdienst, wenngleich ich seit über 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten bin. Letztes Jahr habe ich erstmals geschwänzt und das Essen vorbereitet (Dvesha – s.u.). Dieses Jahr werde ich eine Übung für mich daraus machen. Auch wenn die Eltern sagen „also, wegen uns musst du nicht in die Kirche“ so weiss ich doch, dass es blöd ist, wenn ich auf der Bank fehle.

Die 5 Kleshas

Im Yoga, die Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung (nennen wir es Glücklichsein). Unser Geist entzieht sich beim Versuch seine Struktur zu verändern immer wieder und enwickelt Widerstände, genannt die Kleshas. Achtsamkeit bedeutet, sich immer wieder klar und bewusst zu werden, wo diese Kleshas auftauchen, was da genau gerade passiert und was mein Reaktionsschema ist. Weihnachten ist eine großartige Möglichkeit, hier Yoga zu praktizieren. Denn die Matte bleibt wahrscheinlich zusammengerollt, da man etweder gerade zu vollgegessen oder auf dem Weg zum nächsten Essen ist.

Raga, haben Wollen. Macht unfrei. Bedürfnisse die gestillt werden sollen. Aufmerksamkeit, Liebe, Zuwendung. Ja, ich weiss, dass meine Mutter natürlich immer eher  dem kleinen Bruder (gefühlt) mehr Aufmerksamkeit schenkt und ihn vorher fragt, was er essen möchte (Mütter – Jungs) Daran kann ich mich jetzt aufhängen und mich verletzt fühlen, oder ich erkenne einfach, dass es meine eigenen Triebfedern sind, die hier anspringen, denn jeder Mensch hat diese ureigenen Bedürfnisse, die eben nicht nimmer gestillt werden können und dies zu erkennen macht frei.

Dvesha (Nicht-Haben-Wollen), die kleine Schwester von Raga. Wir verwenden einen Großteil unserer Energie darauf Dinge zu vermeiden, die wir nicht haben wollen, Abneigungen. Anstatt der Realität ins Auge zu sehen, ziehen wir uns immer wieder zurück und schauen weg. Ich werde dieses Jahr mit in die Kirche gehen und ein paar Metta Gedanken an den seit 40 Jahren in gleicher Besetzung grauselig schief singenden Chor schicken. Es ist doch toll, dass diese Menschen seit so vielen Jahren ihr Herz in ihre Proben geben um uns an Weihnachten im Gottesdienst mit ihren Liedern zu erfreuen. (Ich versuchs wirklich!)

Der 8-stufige Weg des Patanjali oder auch die 8 Stufen sind ein wunderbares Modell, durch welches wir mit Leben und Erfahrung gefüllt mit anderem Blick auf uns schauen. Wenn wir etwa in der Meditation Stille und Konzentration erfahren haben, werden wir auch unsere Asanas (Körperübungen) mit dieser Erfahrung füllen.

Die Yamas, Umgang mit der Welt. Eine gute Übung für Weihnachten wie ich finde. Ahimsa, ein bewusster, rücksichtsvoller Umgang mit unserer Umgebung (________setze hier den Namen ein).

Bei den Niyamas (Umgang mit uns Selbst) finde ich Santosha zu Weihnachten sehr passend. Zufriedenheit mit dem was wir haben, was ist, ohne ständig zu überlegen, was uns alles gerade nicht passt. Ja, so ein Pflichtbesuch kann schon lästig sein aber sind wir doch dankbar, dass unsere Familie da ist  und wir die Möglichkeit haben im warmen zu sitzen und uns die Bäuche mit Leckereien vollzuhauen. Nicht jedem ist dies leider vergönnt. Und ich erwische mich gerade dabei, dass ich einfach davon ausgehe, dass dies bei jedem von uns so ist.

Eine der größten Übungen für mich ins Dharana (Konzentration). Ich habe mir wirklich fest vorgenommen, dieses Jahr der Predigt aufmerksamst zu lauschen und zu hören, was da vorne gesagt wird, ohne ständig zu schauen, ob ich nicht doch irgendwo ein bekanntes Gesicht aus der Schulzeit entdecke oder was da vor mir für lustige Frisuren sitzen, dass der Baum schief ist, etc. Solange wir uns ständig ablenken lassen ist unser Geist ständig auf Anfang gesetzt und muss neu versuchen, sich zu vertiefen.

Heutzutage können wir uns ungefähr drei bis vier Sekunden konzentrieren, bevor die Gedanken abschweifen. Früher war es auch möglich, stundenlang Staudämme am Bach zu bauen, und Mutters Ruf nach dem Abendessen ahnungslos zu überhören. Es ist da. Diese Fähigkeit ist da, wir können sie wieder trainieren, wie gesagt, zum Beispiel bei der Predigt in der Kirche oder ausschweifenden Erzählungen von Geschichten, die wir schon x-mal gehört haben. Wirklich zuzuhören ist ein Geschenk.

Dann ist die Völlerei irgendwann überstanden und es kommt Silvester. Hand aufs Herz, wieviele Vorsätze hast Du Dir schon gemacht, die noch vor Ende Januar verpufft sind wie die letzte Silvesterrakete? Wenn Du etwas ändern willst, tu es. JETZT. Was ist am 31.12. anders? Was soll dieser eine Tag denn bloss alles bewirken? Das Leben hat doch seinen eigenen Rhythmus und Veränderungen sind Prozesse und richten sich  nicht nach einem bestimmten Tag.

Die Tage zum Jahreswechsel sind dennoch ein guter Zeitpunkt mal innehalten, zu schauen, was da so war im letzten Jahr. Wie eine kleine Inventur vielleicht. Die inneren Regale durchzählen und ausmisten. Was kann ich loslassen? Welche Dinge, Verhaltensmuster, Denkweisen brauche ich nicht mehr?
Und dann geht es auch schon langsam weiter. Das neue Jahr kommt langsam angekrochen. Und als kleinen Frischekick starten wir gleich in der 2. Woche wieder mit Yoga.