Holy Moly, das ist mir echt lange nicht mehr passiert. Gestern Nacht bin ich um 03.00 aufgewacht und habe mich dann gewälzt und gegrübelt bis 05.30. Ein Yoga Nidra gegen 04.00 blieb wirkungslos, Zuviel Aufruhr im System.. Wie gut, dass ich mir für gestern eh freigenommen hatte, als wäre das eine Vorahnung gewesen.

Als ich um kurz vor 08.00 zu mir kam, fühlte ich mich, als hätte mich jemand mit dem Traktor überfahren, aber was war los? Immerhin war die Hälfte dieses Textes schon im Kasten.

Neumond! Aber so ein Neumond alleine macht erstmal nicht schlaflos. Der Grund war ein anderer.

Dieser Neumond, wie ich dann morgens las, steht für Wandlung, Neues, Projekte, Neustart und so weiter, also Power On. Und genau das war bei mir los!

Warum? Ich habe am Mittwoch Abend mit einer sehr guten Freundin gezoomed – sagt man das so?  um ihr von meiner Vision und meinen Plänen zu erzählen. Weil sie mich da genau kennt und in diesem Gebiet Spezialistin ist. Was ich aushecke, erfährst Du noch zu gegebener Zeit 😊

Worauf ich hinauswill: Es war intensiv, es war euphorisch, viele Informationen, es ging lang, es war später Abend. Zeit ins Bett zu gehen. Ich gehe immer deutlich vor 22h, denn da fährt der Engelszug.

Jetzt war ich aber dermaßen aufgedreht, dass natürlich der ganze Stress, die Endorphine, das Cortisol noch munter Karussell gefahren sind in meinem Körper und da wundert es nicht, wenn man wachliegt.

Kennst Du?

Wir alle haben Stress, vieles prasselt auf uns ein. Nachrichten natürlich momentan, private Erfahrungen, die Arbeit, Ärger mit Kollegen oder der Mutter oder oder oder. Es ist viel.

Cortisol ist unser Stresshormon und prescht nach oben. Das wiederum fördert, wenn zu viel und zu lange davon gebildet wird, sämtliche „Zivilisationskrankheiten“ und trägt dazu bei, dass unsere Hormonbalance aus dem Gleichgewicht gerät. Die Nebenniere ackert und andere Hormone, die unser Körper ebenfalls benötigt, um richtig zu funktionieren, werden durch die Cortisolüberproduktion gemindert. Die Folge ist ein heilloses hormonelles Durcheinander wie ich es heute Nacht erlebt habe. Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, noch mehr Ängste, ungesundes Essverhalten etc. sind die Folge, wenn das dauerhaft so ist.

Und deshalb bin ich gestern Mittag raus in den Wald. Der Wald ist immer ein guter Ort, denn Bäume beruhigen.

Weil Du vielleicht nicht mal schnell in den Wald kannst, habe ich Dir eine kleine Atemübung aufgezeichnet, die Du am besten abends vor dem Schlafengehen (Sonja, lese bitte Deine eigenen Ratschläge) machen kannst.

Oder auch, morgens nach dem Aufstehen (da ist die Technik eine andere) um dir Raum und Klarheit für den Tag zu schaffen. Seit ich regelmäßig jeden Morgen für 10 Minuten still sitze, bin ich we-sent-lich gelassener bei der Arbeit.

Meine Quick-Tipps für etwas mehr Ruhe:

  • Schaffe Dir einen Ruhe-Puffer vor dem Zubettgehen. Mindestens 10 Minuten Stille. Kein Handy, kein Tablet, einfach Ruhe. Sitzen, gucken, oder ein paar entspannende Yogaübungen. (ein paar Yin Yoga Videos findest Du auf meinem Youtube Kanal)

  • Routinen helfen. Fange klein an, und etabliere es über die nächsten Tage und dann Wochen.
  • Versuche abends keine aufregenden Themen mehr zu konsumieren. Auch späte Nachrichten etc wirken nach. Versuche Informationen nur zu bestimmten Zeitfenstern aufzunehmen. Vielleicht gegen Mittag, wenn wir eh am besten „verdauen“. Dann kann kein Nervensystem wieder auf normal fahren bis Du zu Bett gehst.
  • Überprüfe Deinen Medienkonsum. Das trägt auch bei zur Psychohygiene.

PS: wenn Du noch mehr erfahren möchtest, wie Du gerade als Frau in der stressigen Zeit des Wandels gut für Dich sorgen kannst, sei dabei am 12.03. Fabelhaft durch die Wechseljahre – Deine beste Zeit ist jetzt!

PPPS: Liebe Karin, wir telefonieren das nächste Mal dann bitte mittags.

Und hier kommt das Video:

ok, Videoschnitt gehört nicht zu meinen Kompetenzen 😁